Hattu Rote Ohren?

Gerade eben hatte ich eine interessante Erfahrung. So ganz allein mit mir. Und ohne Hände ^^.  Ok, ich glaube ich hatte auch zu viel Kaffee. Versonnen auf den Bildschirm starrend und sinnierend merkte ich, wie meine Ohren kribbelten und rot wurden.

Was ist passiert?

Was ist passiert?

Am Samstag werde ich für eine liebe DiscDogging Kollegin einen Wurf-Workshop in Holland bei Pawsitive Gesien Broekhuijzen übernehmen, da meine geschätzte Kollegin verhindert ist.

Die Teilnehmer wissen Bescheid und alles paletti. Jetzt bin ich dabei diesen Workshop vorzubereiten und dazu gehört für mich auch das Erstellen eines Teilnehmerzertifikates. Letztes Jahr durfte ich als Seminarleiter in Warschau bei einem von Dariusz Radomski großartig organisierten DiscDog-Trainings-Wochenende der “fliegenden Hunde Akademie” sowie bei einem in Rumänien durch Bruno Icobet organisierten Wochenende und 2. Turnier Rumäniens „Dog Games” solche vorbereiteten Zertifikate unterschreiben und verteilen. Das glückliche Strahlen der Teilnehmer ein Abschluss Ritual zu erfahren, etwas in der Hand zu halten, das ihre Mühen aufzeigt und etwas, das sie sich in den Schrank, in den Papierkorb legen, oder auch ihren Liebsten zeigen können, machte mir deutlich: Ja, wir Menschen (so im groben verallgemeinert) stehen auf solche Sachen! Ja, ich freue mich auch, falls ich auf einer Siegerehrung etwas mitnehmen darf und meine Judging-Zertifikate habe ich auch noch.

Aber was kommt auf so ein Zertifikat drauf?
Natürlich Datum, die Inhalte und von wem, also von mir, dann noch ein hübsches Team Bild von Tabasco und mir und dann…
Dann fiel mir ein, dass mir Ende letzten Jahres eine weitere Freundin geholfen hat meine letzten großen Titel zusammen zu fassen.
Ja tatsächlich haben wir uns auf die größten der letzten Jahre beschränkt. Und ja tatsächlich ist da Einiges mehr bei rum gekommen, als von mir erwartet. Ich habe da einfach keinen Wert drauf gelegt diese nachzuhalten.

Trotzdem war mir klar, dass andere Menschen solche Titel als Wertigkeit ansehen – und so kann ich das Seminar für die Teilnehmer schlichtweg durch die Nennung von erworbenen Titeln an Wertigkeit heben. Gedacht, getan.

Und dann saß ich da, schaute mir das Gestaltete an, dazu die 5 Zeilen Titel… und mir fingen die Ohren an zu kribbeln und heiß zu werden.

ich

Ich brauchte einen Moment um zu verstehen – ich bin stolz! Ja, das haben wir toll gemacht! Was für ein toller Tabasco! Aber nicht nur der Superdooog, den ich gerne in den Vordergrund stelle, hat etwas erreicht – sondern auch ich.

Gefühlt jedes Mal wenn ich einen Preis in die Hand bekomme denke ich eigentlich: Ich war gar nicht so gut, “die” müssen sich vertan haben, wie gemein den Anderen (Spielern) gegenüber… Aber mal ehrlich, es ist doch auch irgendwie vermessen zu denken, dass die Richter jedes Mal falsch gehandelt haben, oder? Und trainiert und einiges Schwieriges sauber gezeigt habe ich auch. Also: Ich. freue. mich. Und ich bin stolz auf uns. Und auf mich selbst auch. Jawohl.

Fazit : Ich werde mir zukünftig weiterhin Ziele setzen…

(Das neue Set ausprobieren, auch unter Turnier Stress auf Aloha eingehen, mich während des Spiels durch Ihre Schnelligkeit – trifft auch für Tabasco zu – nicht hetzen zu lassen, sondern selbst schneller denken als meine Hunde laufen.)

…und diese Nachhalten!

Damit ich stolz drauf sein kann. Jawohl. Und wenn mich mal wieder jemand bittet eine kurze DiscDogging Vita aufzuschreiben, komme ich nicht mehr ins Schwitzen, sondern kann sie zukünftig zügig hervorholen.

Was ist mit dir? Wann hast du erkannt, dass Erfolge nachhalten wichtig ist – oder ist es das doch nicht?

Rock on!

Betty

Cyanotypie- Cyanowas?

Cyanotypie – Cyanowas?

Klugscheißer Post, oder: unter Nerd lohnt sich das Lesen nicht

Cyan – das Wort kommt einem schon bekannter vor: blau – oder? Genau, laut WikiP bezeichnet es einen Farbton, der im Übergang von Blau zu Grün liegt. Da denkt ihr das gleiche wie ich und Ja! einige Absätze später findet es sich auch: Verwandte [...] Farbnamen sind etwa Türkis, Aquamarin, Blaugrün und Grünblau. Über den Unterschied von Blaugrün zu Grünblau in der persönlichen Wahrnehmung lässt sich bestimmt fast so schön philosophieren wie über “das Kleid” und seine schwarz/blau oder gold/weiß wahrgenommene Farbe, welches vor ein paar Wochen durchs Netz gegangen ist (#thedress, wer es sich nochmal in Erinnerung rufen möchte).

-typie Frei nach WikiP gekürzt:  ”Das Verb τύπειν (týpein) bedeutet „einen Eindruck machen“ oder „etwas vervielfältigen“,” im Altgriechischen und wir kennen es unter anderem in Typographie, oder – haha, frei nach Betty – der tolle Typ da.  Sagt man doch so wenn jemand Eindruck macht: Das ist ja ein Typ!

Meine Turniershirts wurden von mir selbst gefärbt, dip dye und batik, gestencilt, gebleacht,  bemalt und beflockt.  Japp – das ist aufwendig.
Und da ich zudem das Design noch selber entwerfe, ebenso wie die Vorlagen und die aus gegebenen Umständen nicht immer wiederverwertbar sind, kannst du dir vorstellen, dass ich nach einer Möglichkeit der (Re-)Produktion gesucht habe, die weder unheimlich lange dauert noch unheimlich teuer ist. Klar kann ich mir auch T-Shirts im online Shop der Wahl bedrucken lassen, nur sind meine Ansprüche sehr speziell was Farben und Design angehen. Also würde ich in einem normalen Shop auch locker 50 € für ein T-Shirt ausgeben, bei dem noch die Hälfte fehlt – und dann noch nicht mal ganz genau wie ich es will? Da mache ich es lieber selber!
Bevor ich jetzt weiter in einer historischen Abhandlung über meine T-Shirt Arbeiten eingehe, reduziere ich mich auf: viel Arbeit – und das ist schon so lange her (2012/+13), dass selbst meine vielen T-Shirts mittlerweile mehr als nur guten Willen brauchen um noch als turniertauglich zu gelten. Also nochmal in kurz ;-): Viel Arbeit – keine mehr tauglich.

Es spuken mir auch immer mehr Sprüche im Kopf herum, die danach rufen auf T-Shirt gebannt und den Menschen unter ihre Augen gehalten zu werden. Jeden Buchstaben einzeln mit Skalpell aus einer Folie zu schneiden – und das ohne Schönschrifthände – ist bei der Vielzahl an Ideen, die auf Umsetzung warten, nicht mehr möglich.

Also muss ein Druck her, aber Handarbeit selbstverständlich.

Screen printing? Ja! Nein? Gibt es doch schon! Und in richtig gut, ne danke, ich mache lieber mein Ding, etwas Kleines, und bitte ohne Hundert Euro in Anschaffungskosten zu stecken.
weiter… es ging über Lichtdruck Möglichkeiten (man gibt es tolle abgefahrene fertig Kits! z.B. Lumi) aber 40 Euro für 4 Folien… geile Idee… weiter… von da aus war es nicht mehr weit zur Cyanographie und zum Blaudruck wie wir es tatsächlich hier im Münsterland gerade noch zum Bedrucken von Tischdecken als alte Handwerkstradition kennen. Ja, schon amüsant, wie mich die Internetrecherche vom letzt-entwickelten Trend zum historischen Handwerk meiner Region führte. Warum in die Ferne schweifen wenn das Gute ist so nah – den Spruch mag ich eigentlich nicht, doch hier trifft er zu.

Laut einiger Webseiten sind die Zutaten recht erschwinglich und man läge bei ca. 13 € für einen Liter Lösung. Nun ähm ja, das hatte mich überzeugt, aber ich kann euch sagen: Das war vielleicht mal, jetzt kostet es mehr.

Die chemischen Stoffe grünes Ammoniumferrizitrat, sowie rotes Blutlaugensalz werden jeweils in Wasser aufgelöst.

Zum Verhältnis von Stoff A (Ammonium….) zu Stoff B (Blutlaugensalz) habe ich unterschiedliche Angaben gefunden: von 5 zu 2 bis zu 27 / 16.

zum Beispiel: 50 Gramm (A)  wird aufgelöst, dann entspricht dazu 20 Gramm (B) bei einem Verhältnis von 5 zu 2.

(A) wird in 10 g pro 100 ml (destilliertes, auch hier mal destilliert, mal normales Wasser in Rezepten gefunden) und (B) im ausgesuchten Verhältnis in der gleichen Menge Wasser (aber separat!).  

Dieses Verhältnis findet ihr bei Wolfgang Autenrieth, dem Verfasser von „Neue und alte Techniken der Radierung im Edeldruckverfahren“.

An einigen anderen Stellen hat mich das Rezept von 27 zu 16  pro 200 ml überzeugt.

(Nicht steinigen, das ist chemisch hier bestimmt fachsprachlich inkompetent wieder gegeben, doch meines Erachtens nach im allgemeinen Sprachgebrauch besser zu verstehen und deshalb mein gewählter Weg der Kommunikation.)

weiter geht es

Diese beiden Lösungen werden dann in einer Braunglasflasche – da die Mischung C lichtempfindlich ist (das ist der Clou des Ganzen daran) zusammen gemischt.

Ganz schlicht im 1:1. Also 100 ml von Gemisch A und dazu 100 ml von Gemisch B.

Ich denke ich werde statt der Braunglasflasche einfach eine gut gesäuberte PET-Flasche in einen Geschenkkarton für (Wein-)Flaschen packen, dann hat meine Flasche eine eigene Dunkelkammer ;-).

Das zu belichtende Material (Baumwolle, Aquarellpapier…) wird mit C bestrichen (nicht bei viel Sonnenlicht), im möglichst Dunklen getrocknet und dann kommt das Negativ des gewünschten Bildes drauf.

Das Motiv (Transparentfolie in Graustufendruck) wird mit einer Glasplatte beschwert, damit keine Sonne zwischen Bild und Abbild kommt. Sonst würden Stellen belichtet werden, die hell bleiben sollen. (Merke: Belichtung führt zur chemischen Reaktion – die Stelle wird blau – beim Auswaschen mit Wasser.)

Durch die Sonneneinwirkung verbindet sich das belichtete Gemisch mit dem Trägermaterial (bei mir T-Shirt).
Stellen an denen das aufgelegte Bild den Schatten geworfen hat, reagieren nicht mit dem UV Licht, so dass keine Reaktion passiert. (Diese bleiben also hell = T Shirt verfärbt sich da nicht).

Die Magie passiert beim Auswaschen: die belichteten Stellen werden durch das Waschen mit Leitungswasser Blau!

Cyanotypie zu Hause: schlichte Anleitung

  1. Ammoniumferrizitrat (A) anmischen

  2. Rotes Blutlaugensalz (B) anmischen

  3. beides 1:1 zur lichtempfindlichen (C) mischen

  4. Trägermaterial bestreichen (wenig UV)

  5. trocknen lassen (wenig UV)

  6. Schwarz/weiß bedruckte Transparentfolie mit Negativ des Motives plan auflegen und beschweren

  7. ca. 30-50 Minuten bei Sonnenschein belichten lassen (lieber zu lang als zu kurz)

  8. ausspülen

  9. bewundern

  10. pH-neutral (alkalifrei und säurearm) waschen

Tipps

  • Auch wenn die Chemikalien einzeln als ungefährlich eingestuft sind, sind sie mit Vorsicht zu behandeln, nicht einatmen, nicht essen, nicht in die Augen reiben, etc. pi pa po.

  • Lösung A ist nur im Kühlschrank bis zu 3 Wochen haltbar – beschriften!!!

  • Gemisch C ist sehr empfindlich (z.B. Licht), deshalb nur so viel machen wie gebraucht wird

So, und das Beste zuletzt: Ich habe es selbst noch nicht ausprobiert ;-). Ich warte noch, bis alle Lieferungen bei mir eintreffen, da meine Apotheke vor Ort mir nicht weiterhelfen konnte.

Dies ist eine Zusammenfassung, für weitere Details GIY, eine wissenschaftliche Abhandlung will ich hier nicht schreiben, dazu gibt es Fähigere – aber ich hoffe, ich konnte hier etwas Lesbares und Verständliches für dich und mich schreiben, denn dies fehlte noch im www.

Betty

Vom Baby zum Rockstar- Aloha rockt die FS combined!

die Kleine zieht den Großen ab

Aloha springt auf’s Freestyle Combined Podium

Mit einem lachendem und einem weinenden Auge verfasse ich folgende Lobhudelei. Aloha, my little girl, das Baby, hat offensichtlich genug davon stets nur die Kleine zu sein. Gestern hat sie das schier Unvorstellbare und meines Erachtens auch viel zu früh vollbracht: Sie schlug Tabasco in der Freestyle combined! Natürlich ist es auch toll für mich als Trainer, dass die steten winzigen Fortschritte und das AboPaket Geduld, das sie in Anspruch nimmt in schöner Performance resultieren… aber … damit hätte sie auch noch locker so 1,2, 5 – 10 Jährchen Zeit lassen können- wann immer auch Tabasco in Ruhestand will . “Beat it” nach dem Lied von Micheal Jackson ist ihr Züchter Name, den sie wohl ernst nimmt. Hach- herzlichen Glückwunsch, Youngster Madame Lolo, Supergirl ❀ Aloha Rock✯A✯Bello – ich bin stolz auf dich, dass du mit mir die mamadiscs so rockst heart emoticon. Herzlichen Dank auch an Reint & Yvette und das fly’em’high Team für das UFO local Turnier, das trotz der alleine schon 44 Starter in der Open, zügig durchlief. Ich gehe davon aus, dass das Einschicken der Musik vorab einen großen Anteil daran hatte. Schön war auch wieder nach 6 Monaten ein paar PauVis drücken zu können.

Das Tabasco und ich es sogar auf den 4. PLatz geschafft haben, hat mich übrigens auch vom Hocker gehauen- ich habe ein Set das ich mir erst ein paar Tage vorher ausgedacht habe einfach mal gespielt- und trotz das ich es (einmal ^^) anders geübt habe, hat Tabasco das echt gerockt. Der Rest war freestyle Freesyle. Das neue Set, lässt sich so gar nicht mit meinen alten Sets kombinieren… ich bin echt gespannt wohin uns das noch führt in unserer Kür.
Für Aloha muss ich mir jetzt tatsächlich auch mehr Gedanken machen- sie hat ihren Beitrag geleistet, sie hat gelernt was ich mit ihr trainiert habe- jetzt ist es an mir ihr die Möglichkeit zu geben gut aus zu sehen. Uihuihuih. Es bleibt spannend! :-D

Diesmal waren es pro Strecke 2 Stunden- also im DiscDoggerischen Nahbereich ;-)
Betty

DiscDogger sind herzlich

Ein kleiner Beitrag über das Wochenende von mir: Nicht nur ich, sondern auch viele Andere sind gerne dem Aufruf gefolgt jemandem einen tollen Tag zu machen. Einige sind mehr km gefahren und andere weniger- ja und? Jede/r hat sich die Zeit genommen um zu sagen: Schau her, wir alle freuen uns mit dir, lass uns deine Existenz zelebrieren -auf unsere Art! Viele liebe Leute haben einen Tag mit Turnier und Abend Event organisiert, der seines Gleichen noch lange suchen wird. Nicht nur meine Hoffnung, dass ich durch meine Anwesenheit auch eine zusätzliche Freude machen kann, wurde erfüllt, sondern ich habe noch einen Kurzurlaub auf der immer irgendwie sonnigeren Seite Deutschlands und eine neue Freundschaft hinzu gewonnen. Tolles Wochenende, ich habe mich gefreut alle (wieder) zu sehen und freue mich auf die Nächsten!
Melanie, auch wann du baff warst ich habe den ganzen Tag immer wieder den Unglauben dem Ganzen gegenüber und die Freude in deinen Augen schimmern sehen, Christina Tina, danke dass du mich hast über meinen Schatten springen lassen & Reisen mit dir sind einfach die besten! Tanja: schön war es,Knuddler an die tolle Khalessi und auf baldige Wiedersehen, Tina und ich schauen dann mal wo wir dich als nächstes hinlocken, oder was wir so zerstören können ;-)

Kurz gesagt: eine Überraschung zu einem runden Geburtstag war ein voller Erfolg! – was machen da schon die 400 km pro Fahrt?

3 neue Beiträge in Presse!

Hast du Bettina, Tabasco, Aloha oder auch Tinka in der Zeitung oder im TV entdeckt? 

Ich freue mich immer über Links und Bilder!

Kontakt: DiscDoggerin@facebook.com

In der Vergangenheit habe ich mich nur gefreut, aber in Zukunft werde ich diese auch hier veröffentlichen, da es viel zu Schade ist wenn diese in der Versenkung verschwinden.

Ein Bild von uns ging um die Welt

Tabasco Chestvault Bettina
St. Gallen USDDN Europameisterschaft 2013-  Tabasco und Bettina Koch

Auf der USDDN Europameisterschaft August 2013 in St. Gallen wurde ein Foto geschossen,
das es sogar zum Meme gebracht hat ;-) 

Ich war zuerst etwas eingeschnappt und habe den Meme Link nicht mehr *hust*.

Dafür habe ich noch Links zur Veröffentlichung in China, Italien und Finnland.

Von der führenden Nachrichtenagentur Italiens, der Agenzia Nazionale Stampa Associata ANSA ist das Bild am 24.8.2013

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Nail Delay- meine tägliche Stunde Meditation

Zen & the Art of Freestyle Frisbee gibt es bekannterweise schon, trotzdem hindert es nicht meinen Kopf die ganze Zeit denken, “das ist eine Art Zen”, “wie Mediation”.
Welche ganze Zeit? Na, meine Stunde Nail Delay üben, nicht nur die erste Stunde habe ich erfolgreich absolviert, sondern auch die nächsten Tage Andrehen, Auffangen und Balancieren praktiziert. Zugegebener Maßen habe ich den Samstag für meinen Freund komplett ausgeklammert- aber hey- das ist immerhin meine Entscheidung ;-) .

Stunde 2/21 stand für mich unter dem Motto : Mehr Spin, mehr Spin, mehr – ja? – Spin!
Je schneller sich die Scheibe dreht, desto stabiler ist sie auf dem Finger. Stell es dir wie Fahrrad fahren vor und versuche mal langsam, wie eine Schildkröte läuft, zu fahren und dabei nicht zu wackeln. Erinnere dich, quälend langsam durch die Einkaufszone und fußgetriebenen Rollatoren auszuweichen ohne Geschwindigkeit zu vermitteln. Na sind da Wackler bei? Definitiv! Und definitiv ist die Fahrt auf dem Fahrradweg schneller und weniger wackelig.
Mehr Spin, mir fällt auf Anhieb kein Wurf ein wo dies nicht gut wäre, Mehr Spin! Schreib’s die hinter die Ohren, oder lass es dir gleich auf dein Handgelenk tätowieren.

Stunde 3/21 : Die Mitte finden

Einmal ordentlich Angeworfen ist schon mal die halbe Miete, wie es so schön heißt.
Kenn es denn so schwer sein, seinen Zeigefinger konstant in der Mitte einer sich drehenden Scheibe zu positionieren? Ja es kann.
Fortschritt beim Anwerfen: wenn ich meine Bauchmuskeln dabei anspanne bekomme ich mehr Spin (beidhändig angeworfen). Aha, Bauchmuskeln dafür? Interessant, ich sag’s ja. Die Mitte zu finden ist wichtig.

Stunde 4/21 Flow !? (Interrobang)
Heute hatte ich während meiner Meditation – Hochwerfen – Mitte taxieren- hochwerfen- Mitte taxieren… ein kurze Erfahrung von Flow. Ich war im Flow, die Zeit verlief im Fluge und ich ging in meiner Aufgabe auf. Zeigefinger und Scheibe gehörten zusammen, kaum flog die Scheibe neu angedreht in die Luft, so senkte sie sich auch schon sanft wie an einem unsichtbaren Gummiband gezogen auf meinen gekrümmten Zeigefinger um dort ein Weilchen zu verbleiben.
Es war so: Richtig! Es war nicht mehr mein Finger der verzweifelt versuchte die Scheibe zu fangen, sondern die Scheibe die zu meinem Finger kam. Bevor du mich jetzt, geneigter Leser einweist, so kann ich dir versichern, dass kaum als es mir auffiel, das auch schon wieder vorbei war und ich die restliche Stunde im Mittelmaß meines üblichen Lernens verbrachte.

Let it roll

Nail Delay 1/21 – Fleißkärtchen

Nail delay. (Finger) Nagel Verzögerung oder Verlängerung (zeitlich). Ja Nail Delay klingt da schon besser. Eine sich rotierende Scheibe auf dem Fingernagel Nagel balancieren und als wenn das nicht genug wäre, damit auch noch Tricks machen.

Delay bedeutet hier einfach, dass die Scheibe auf dem Fingernagel verweilt.

Und das übe ich nun. Mal wieder.

Nail Delay gehört zu den Fertigkeiten die ohne Fleißkärtchen nicht zu erwerben sind.

Ich spiele jetzt im 7. Jahr (das verflixte 7? Wohl kaum – ich erwarte Lucky #7) “richtig”. Damit meine ich mehr als alle Jubeljahre mal etwas flaches Hartplastik durch die Gegend zu werfen, sondern mit richtig Eifer und Fleiß. Fleiß, da ist er schon wieder. Dabei war ich nie diejenige die kleine grüne Sternchen für Fleiß bekam. Ich bin schon immer diejenige gewesen die voller Enthusiasmus Teams mit Gemeinschaftsgefühl zu ihren besten Leistungen anspornen konnte. Nie die aller-allerbeste war ich, aber in so ziemlich allem, was ich anpackte, eine der Besten.

Was das wohl psychologisch über mich Aussagen mag? Unkonzentrierter Tausendsassa? Multibefähigte Teambuilderin ohne echten Ehrgeiz? Äh, lassen wir das lieber. Auf jeden Fall bin ich jetzt über die Phase hinaus, in der ich noch auf ein Turnier zu x beliebigen Menschen hingehen konnte : “Zeig mal mal eben was cooles Neues”, dies dann mal eben zwischen 3 mal und 30 Minuten ausprobiert und dann drauf hatte.

Die Sachen habe ich abgegrast und jetzt drauf. So ziemlich. Wer rastet – der rostet, und so. Jetzt kommen die Sachen dran, die ich dann übersprungen habe, weil gerade etwas anderes spannender oder schlichtweg einfacher war. Mein Unicorn Trick. Dieser einzigartige, für mich unmögliche Trick der mich nicht loslässt. Das ästhetische Chaos hat nach eigenem Bekunden gerade mal 3 Wochen 1 h täglich geübt. Und als wenn das nicht schon genug wäre “aber ich brauch’ auch lang für sowas”. Watt soll datt denn bitte heißen? Wenn ich jetzt noch länger brauche bin ich noch langsamer als langsam? Öh. Kein Druck. Nein. Überhaupt nicht :)

Tja. Nicht das erstmal das ich mit Nail Delay anfange, und ja die Phase “klappt doch schon” habe ich auch erreicht. Ich will aber mehr. Ich will es können. So richtig ästhetisch. So dass man nicht hinterher rufen müsste “Hat das einer gesehen?” In der Hoffnung es hat gerade jemand für den Bruchteil einer Sekunde in die richtige Richtung geschaut. Sondern mehr so Matteo like.

Ziele muss man schließlich haben :D

DiscDog-Parody from Timo Kehlbeck on Vimeo.

Heute habe ich tatsächlich gewechselt und zwar vom Auffangen und Balancieren der Scheibe mit dem Mittelfinger, hin dies mit Zeigefinger zu machen. Wenn ich mal mit Freestyle Nägeln spiele ist so ein verlängerter Mittelfingernagel nämlich unheimlich unpraktisch zum Fingrflip, wie mir letzen Sonntag beim Treffen “Nail Delay für Dummies” aufgefallen ist. Andrehen mit einer Hand, jeweils mit Links und Rechs, Auffangen jeweils mit der Anderen und paar mal andrehen mit beiden Händen. Clock und Counter.

Und jetzt habe ich auch nur noch 42 Minuten übrig um meine tägliche Stunde #1/21 voll zu kriegen.

Let it Roll.

We are in the top Top 10 of the first DiscDog WorldChampionship in Europe! Wohoo!

Tabasco did show of a fantastic season. We took for some time the top spot of the UFO World Cup Series ranking- we just missed our top form at the last event The UFO Finals in St. Gallen Switzerland.
But no doubt, it is great to be on the 8th place of the UFO World Cup Series 2014!

Screenshot (5)

Here is a video of the Award Cermonie for the Series Winner 2014- 6 minuts of joy, smiling faces and applause!

DiscDog weekend in Transylvania – Vampire fangs biting discs

That’s gonna be a faboulous DiscDog weekend- in Transylvania  :-E ! Seminar with +Pawsitive Vybe friends! +Ion Dan Marius +Andrei Buhaceanu and finally meeting with +Bruno ICOBET !!!
Guys if you have special questions- give them in advance so I can be prepared- you know already some great stuff!
+Adrian Stoica said he’ll be maybe there as well… Wohoo!