Hattu Rote Ohren?

Gerade eben hatte ich eine interessante Erfahrung. So ganz allein mit mir. Und ohne Hände ^^.  Ok, ich glaube ich hatte auch zu viel Kaffee. Versonnen auf den Bildschirm starrend und sinnierend merkte ich, wie meine Ohren kribbelten und rot wurden.

Was ist passiert?

Was ist passiert?

Am Samstag werde ich für eine liebe DiscDogging Kollegin einen Wurf-Workshop in Holland bei Pawsitive Gesien Broekhuijzen übernehmen, da meine geschätzte Kollegin verhindert ist.

Die Teilnehmer wissen Bescheid und alles paletti. Jetzt bin ich dabei diesen Workshop vorzubereiten und dazu gehört für mich auch das Erstellen eines Teilnehmerzertifikates. Letztes Jahr durfte ich als Seminarleiter in Warschau bei einem von Dariusz Radomski großartig organisierten DiscDog-Trainings-Wochenende der “fliegenden Hunde Akademie” sowie bei einem in Rumänien durch Bruno Icobet organisierten Wochenende und 2. Turnier Rumäniens „Dog Games” solche vorbereiteten Zertifikate unterschreiben und verteilen. Das glückliche Strahlen der Teilnehmer ein Abschluss Ritual zu erfahren, etwas in der Hand zu halten, das ihre Mühen aufzeigt und etwas, das sie sich in den Schrank, in den Papierkorb legen, oder auch ihren Liebsten zeigen können, machte mir deutlich: Ja, wir Menschen (so im groben verallgemeinert) stehen auf solche Sachen! Ja, ich freue mich auch, falls ich auf einer Siegerehrung etwas mitnehmen darf und meine Judging-Zertifikate habe ich auch noch.

Aber was kommt auf so ein Zertifikat drauf?
Natürlich Datum, die Inhalte und von wem, also von mir, dann noch ein hübsches Team Bild von Tabasco und mir und dann…
Dann fiel mir ein, dass mir Ende letzten Jahres eine weitere Freundin geholfen hat meine letzten großen Titel zusammen zu fassen.
Ja tatsächlich haben wir uns auf die größten der letzten Jahre beschränkt. Und ja tatsächlich ist da Einiges mehr bei rum gekommen, als von mir erwartet. Ich habe da einfach keinen Wert drauf gelegt diese nachzuhalten.

Trotzdem war mir klar, dass andere Menschen solche Titel als Wertigkeit ansehen – und so kann ich das Seminar für die Teilnehmer schlichtweg durch die Nennung von erworbenen Titeln an Wertigkeit heben. Gedacht, getan.

Und dann saß ich da, schaute mir das Gestaltete an, dazu die 5 Zeilen Titel… und mir fingen die Ohren an zu kribbeln und heiß zu werden.

ich

Ich brauchte einen Moment um zu verstehen – ich bin stolz! Ja, das haben wir toll gemacht! Was für ein toller Tabasco! Aber nicht nur der Superdooog, den ich gerne in den Vordergrund stelle, hat etwas erreicht – sondern auch ich.

Gefühlt jedes Mal wenn ich einen Preis in die Hand bekomme denke ich eigentlich: Ich war gar nicht so gut, “die” müssen sich vertan haben, wie gemein den Anderen (Spielern) gegenüber… Aber mal ehrlich, es ist doch auch irgendwie vermessen zu denken, dass die Richter jedes Mal falsch gehandelt haben, oder? Und trainiert und einiges Schwieriges sauber gezeigt habe ich auch. Also: Ich. freue. mich. Und ich bin stolz auf uns. Und auf mich selbst auch. Jawohl.

Fazit : Ich werde mir zukünftig weiterhin Ziele setzen…

(Das neue Set ausprobieren, auch unter Turnier Stress auf Aloha eingehen, mich während des Spiels durch Ihre Schnelligkeit – trifft auch für Tabasco zu – nicht hetzen zu lassen, sondern selbst schneller denken als meine Hunde laufen.)

…und diese Nachhalten!

Damit ich stolz drauf sein kann. Jawohl. Und wenn mich mal wieder jemand bittet eine kurze DiscDogging Vita aufzuschreiben, komme ich nicht mehr ins Schwitzen, sondern kann sie zukünftig zügig hervorholen.

Was ist mit dir? Wann hast du erkannt, dass Erfolge nachhalten wichtig ist – oder ist es das doch nicht?

Rock on!

Betty

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