Nail Delay- meine tägliche Stunde Meditation

Zen & the Art of Freestyle Frisbee gibt es bekannterweise schon, trotzdem hindert es nicht meinen Kopf die ganze Zeit denken, “das ist eine Art Zen”, “wie Mediation”.
Welche ganze Zeit? Na, meine Stunde Nail Delay üben, nicht nur die erste Stunde habe ich erfolgreich absolviert, sondern auch die nächsten Tage Andrehen, Auffangen und Balancieren praktiziert. Zugegebener Maßen habe ich den Samstag für meinen Freund komplett ausgeklammert- aber hey- das ist immerhin meine Entscheidung ;-) .

Stunde 2/21 stand für mich unter dem Motto : Mehr Spin, mehr Spin, mehr – ja? – Spin!
Je schneller sich die Scheibe dreht, desto stabiler ist sie auf dem Finger. Stell es dir wie Fahrrad fahren vor und versuche mal langsam, wie eine Schildkröte läuft, zu fahren und dabei nicht zu wackeln. Erinnere dich, quälend langsam durch die Einkaufszone und fußgetriebenen Rollatoren auszuweichen ohne Geschwindigkeit zu vermitteln. Na sind da Wackler bei? Definitiv! Und definitiv ist die Fahrt auf dem Fahrradweg schneller und weniger wackelig.
Mehr Spin, mir fällt auf Anhieb kein Wurf ein wo dies nicht gut wäre, Mehr Spin! Schreib’s die hinter die Ohren, oder lass es dir gleich auf dein Handgelenk tätowieren.

Stunde 3/21 : Die Mitte finden

Einmal ordentlich Angeworfen ist schon mal die halbe Miete, wie es so schön heißt.
Kenn es denn so schwer sein, seinen Zeigefinger konstant in der Mitte einer sich drehenden Scheibe zu positionieren? Ja es kann.
Fortschritt beim Anwerfen: wenn ich meine Bauchmuskeln dabei anspanne bekomme ich mehr Spin (beidhändig angeworfen). Aha, Bauchmuskeln dafür? Interessant, ich sag’s ja. Die Mitte zu finden ist wichtig.

Stunde 4/21 Flow !? (Interrobang)
Heute hatte ich während meiner Meditation – Hochwerfen – Mitte taxieren- hochwerfen- Mitte taxieren… ein kurze Erfahrung von Flow. Ich war im Flow, die Zeit verlief im Fluge und ich ging in meiner Aufgabe auf. Zeigefinger und Scheibe gehörten zusammen, kaum flog die Scheibe neu angedreht in die Luft, so senkte sie sich auch schon sanft wie an einem unsichtbaren Gummiband gezogen auf meinen gekrümmten Zeigefinger um dort ein Weilchen zu verbleiben.
Es war so: Richtig! Es war nicht mehr mein Finger der verzweifelt versuchte die Scheibe zu fangen, sondern die Scheibe die zu meinem Finger kam. Bevor du mich jetzt, geneigter Leser einweist, so kann ich dir versichern, dass kaum als es mir auffiel, das auch schon wieder vorbei war und ich die restliche Stunde im Mittelmaß meines üblichen Lernens verbrachte.

Let it roll

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>